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HYGRASGARD® AFTF-35

Aufputzfeuchte- und Temperaturfühler HYGRASGARD® AFTF-35

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Warengruppe: WG02
Aufputzfeuchte- und Temperaturfühler HYGRASGARD® AFTF-35
Betauungsgeschützer Aufputzfühler HYGRASREG® AFTF-35 mit aktivem und schaltendem Ausgang, Gehäuse aus schlagfestem Kunststoff mit Schnellverschlussschrauben, Kabelverschraubung, Kunststoff-Sinterfilter (austauschbar), wahlweise mit/ ohne Display, zur Erfassung der relativen Feuchte (0…100 % RH) und der Temperatur (4 umschaltbare Messbereiche, max. 0...+100 °C) sowie zur Ermittlung diverser Kenngrößen der Feuchtemesstechnik. Der Messumformer wandelt die Messgrößen in ein Normsignal von 0 - 10 V oder 4...20 mA.
Das Gerät ist speziell für den Einsatz im Hochfeuchtebereich (95...99 % RH) konzipiert. Es wird ein langzeitstabiler, digitaler Feuchte- und Temperatursensor verwendet. Durch Übertemperatur wird die Betauung des Feuchtesensors verhindert bzw. erschwert. Mit Hilfe eines zweiten, separaten Temperaturmesselements wird die tatsächliche relative Feuchte der Umgebungsluft ermittelt. Aus diesen Messgrößen werden intern folgende Kenngrößen berechnet, die über den Ausgang OUT3 abrufbar sind: absolute Feuchte, Mischungsverhältnis, Taupunkt und Feuchtkugeltemperatur (über DIP-Schalter umstellbar). Der Fühler findet Einsatz in der Medizintechnik, Kältetechnik, Regeltechnik, Klima- und Reinraumtechnik. Der Fühler ist werkseitig kalibriert, eine umgebungsbedingte Feinjustierung durch den Fachmann ist möglich.
Technische Details
Spannungsversorgung
24 V AC/ DC (± 10 %)
Leistungsaufnahme
typisch < 6 W bei 24 V DC, Peakstrom 200 mA
Datenpunkte
absolute Feuchte [g/m3], Mischungsverhältnis [g/kg], Taupunkt [°C], Feuchtkugeltemperatur [°C]
Bürde
> 100 kOhm bei U -Variante; 100...500 Ohm bei I-Variante
Messbereich Feuchte
0...100 % r. H.
Abweichung Feuchte
typisch ± 3,0 % (30...70 % RH) bei +25 °C, sonst ± 3,5 % (Abweichung der alternativen Kenngrößen ergeben sich aus den Abweichungen von Feuchte und Temperatur.)
Messbereich Temperatur
Mehrbereichsumschaltung mit 4 umschaltbaren Messbereichen (siehe Tabelle) 0...+50 °C (default); –20...+50 °C; –20...+80 °C; 0...+100 °C
Abweichung Temperatur
typisch ± 0,5 K bei +25 °C
Einlaufzeit
< 10 min
Ansprechzeit
< 60 s
Ausgänge
0-10 V / 4-20 mA
1x Wechsler
Sensor
digitaler Feuchtesensor mit
integriertem Temperatursensor,
kleine Hysterese, hohe Langzeitstabilität
mit Kondensationsschutz durch Heizfunktion
(plus ein zweites, separates Temperaturmesselement)
Sensorschutz
Kunststoff-Sinterfilter, Ø 16 mm, L = 35 mm, austauschbar
(optional Metall-Sinterfilter, Ø 16 mm, L = 32 mm)
Umgebungstemperatur
Lagerung –20...+50 °C; Betrieb –20...+50 °C
Prozessanschluss
mittels Schrauben
Schutzrohr
aus Edelstahl V2A (1.4301), Ø 16 mm, NL = 55 mm (kombiniertes Feuchte- und Temperaturmesselement) und aus Edelstahl V4A (1.4571), Ø 6 mm, NL = 65 mm (über ein zweites, separates Temperaturmesselement)
elektrischer Anschluss
3- oder 4-Draht,
0,14 - 1,5 mm² über Steckklemmen
Gehäuse
Kunststoff, UV-beständig,
Werkstoff Polyamid, 30 % glaskugelverstärkt,
mit Schnellverschlussschrauben
(Schlitz/ Kreuzschlitz - Kombination),
Farbe Verkehrsweiß (ähnlich RAL 9016),
Deckel für Display ist transparent!
Kabelverschraubung
M 16 x 1,5; mit Zugentlastung, auswechselbar,
max. Innendurchmesser 10,4 mm
Abmaße
126 x 90 x 50 mm (Tyr 2)
Montage
senkrechte Montage, Feuchtesensor unten
Langzeitstabilität
± 1 %/ Jahr
zulässige Luftfeuchte
< 99% r.H. schadstofffreie, nicht kondensierende Luft
Schutzklasse
III (nach EN 60 730)
Schutzart
IP 65 (nach EN 60 529) im eingebauten Zustand,
Gehäuse geprüft, TÜV SÜD, Bericht Nr. 713139052 (Tyr 1)
Normen
CE-Konformität
nach EMV-Richtlinie 2014/ 30/ EU,
nach EN 61 326
Funktion
Durch eine stetige Übertemperatur des Feuchtesensors wird dessen Betauen maßgeblich erschwert bzw. im Rahmen der Systemgrenzen verhindert.
Es wird eine schnellere Reaktionsgeschwindigkeit bei Feuchteschwankungen, auch im Bereich oberhalb von 95 % RH erreicht. Der Sensor (kombiniertes Feuchte- und Temperaturmesselement) wird ca. 3 K über die Umgebungstemperatur aufgeheizt. Aus der gemessenen relativen Feuchte bei Übertemperatur, der Chiptemperatur des Sensors und der Umgebungstemperatur (über ein zweites, separates Temperaturmesselement) wird die tatsächliche relative Feuchte ermittelt.