CO2-Sensor, Luftqualitätsfühler CO2

Unsere AERASGARD® Luftgütefühler bieten CO2-Messbereiche von bis zu 5000 ppm zur zuverlässigen und nachhaltigen CO2-Überwachung und Regelung von Arbeits- und Wohnräumen, Pausenräumen, Kinos, Schulen, etc. Die Sensoren sind Tisch-, Raum-, Außen-, Kanal-, Unterputz- und Pendelgeräte verfügbar.

Ratgeber und Wissenswertes zu CO2-Sensoren und Luftgütefühlern
60 Produkte
  • AERASGARD® RCO2-SD-U
    CO2

    AERASGARD® RCO2-SD-U

    1501-61A0-1001-200

    231,38 €

    inkl. MwSt. 275,27 €

  • AERASGARD® RTM-CO2-SD-U
    °C + CO2

    AERASGARD® RTM-CO2-SD-U

    1501-61B2-1001-200

    253,33 €

    inkl. MwSt. 301,40 €

  • AERASGARD® KCO2-SD-U
    CO2
    Patented

    AERASGARD® KCO2-SD-U

    1501-3160-1001-200

    264,04 €

    inkl. MwSt. 314,20 €

  • AERASGARD® ACO2-SD-U
    CO2

    AERASGARD® ACO2-SD-U

    1501-7110-1001-200

    270,11 €

    inkl. MwSt. 321,41 €

  • AERASGARD® RCO2-W
    CO2

    AERASGARD® RCO2-W

    1501-61A0-7301-200

    274,11 €

    inkl. MwSt. 326,17 €

  • AERASGARD® RCO2-Modbus
    CO2
    SI IMP Modbus

    AERASGARD® RCO2-Modbus

    1501-61B0-6001-200

    300,78 €

    inkl. MwSt. 357,78 €

  • AERASGARD® RLQ-W VA
    VOC

    AERASGARD® RLQ-W VA

    1501-61C0-7301-505

    318,72 €

    inkl. MwSt. 379,14 €

  • AERASGARD® KCO2-W
    CO2
    Patented

    AERASGARD® KCO2-W

    1501-3140-7301-200

    320,81 €

    inkl. MwSt. 381,61 €

  • AERASGARD® RCO2-W-A
    CO2

    AERASGARD® RCO2-W-A

    1501-61A0-7331-200

    322,14 €

    inkl. MwSt. 383,32 €

  • AERASGARD® RCO2-W LCD
    CO2

    AERASGARD® RCO2-W LCD

    1501-61B0-7321-200

    329,09 €

    inkl. MwSt. 391,60 €

  • AERASGARD® KTM-CO2-SD-U
    °C + CO2
    Patented

    AERASGARD® KTM-CO2-SD-U

    1501-8112-1001-200

    336,51 €

    inkl. MwSt. 400,35 €

  • AERASGARD® ATM-CO2-SD-U
    °C + CO2

    AERASGARD® ATM-CO2-SD-U

    1501-7112-1001-200

    343,83 €

    inkl. MwSt. 409,00 €

  • AERASGARD® RCO2-Modbus LCD
    CO2
    SI IMP Modbus

    AERASGARD® RCO2-Modbus LCD

    1501-61B0-6021-200

    355,78 €

    inkl. MwSt. 423,23 €

  • AERASGARD® FSCO2-U
    CO2

    AERASGARD® FSCO2-U

    1501-9120-1001-162

    372,82 €

    inkl. MwSt. 443,50 €

  • AERASGARD® KCO2-W LCD
    CO2
    Patented

    AERASGARD® KCO2-W LCD

    1501-3140-7321-200

    376,19 €

    inkl. MwSt. 447,63 €

  • AERASGARD® FSTM-CO2-U
    CO2 + °C

    AERASGARD® FSTM-CO2-U

    1501-9122-1001-162

    378,05 €

    inkl. MwSt. 449,87 €

Warum ist ein CO2 Sensor in der Gebäudeautomation so relevant?

Wenn man sich moderne HLK-Systeme ansieht, ist die CO2-Messung eine der wichtigsten Stellgrößen, weil sie gleich mehrere typische Fragestellungen im Betrieb beantwortet:

Ist der Raum aktuell belegt?
CO2 steigt in Innenräumen hauptsächlich durch Personen an. Ein CO2 Sensor kann Belegung indirekt abbilden – auch dann, wenn kein Präsenzmelder vorhanden ist oder dieser nur eingeschränkte Aussagekraft hat.

Ist der Luftwechsel ausreichend oder läuft die Lüftung “am Bedarf vorbei”?
Viele Anlagen sind so eingestellt, dass sie „auf Nummer sicher“ fahren. Das funktioniert, kostet aber dauerhaft Energie. Mit CO2-Regelung wird Lüftung planbar – und vor allem messbar.

Wie stabil ist die Raumluft in der realen Nutzung?
In der Theorie passen Volumenströme, in der Praxis ändern sich Nutzungsprofile, Türöffnungen, Randbedingungen. Ein CO2 Sensor zeigt, ob die Anlage das Ergebnis liefert, für das sie geplant wurde.

Aus Sicht der Betriebsführung ist CO2 deshalb so interessant, weil es nicht nur ein Messwert ist, sondern eine Betriebszustands-Information, die sich direkt in Regelung, Alarmierung und Optimierung übersetzen lässt.

CO2 Sensor vs. „Luftqualitätssensor“: Was ist der Unterschied?

In Projekten wird CO2 oft gleichgesetzt mit „Luftqualität“. Das stimmt teilweise – aber nicht vollständig. CO2 bildet Belegung und Lüftungsbedarf sehr gut ab. Gerüche / VOC / andere Luftparameter sind damit nicht automatisch erfasst.

Für viele typische Anwendungsfälle in der Gebäudeautomation ist CO2 aber genau die richtige Wahl, weil es:

  • regelungstauglich,
  • stabil interpretierbar,
  • und direkt mit Außenluftbedarf verknüpft ist

Wenn zusätzlich andere Luftqualitätsaspekte relevant sind (z. B. VOC), wird das oft in erweiterten Konzepten kombiniert – CO2 bleibt dabei aber häufig die „Basisgröße“.

CO2 in der Raumluft: Was wird eigentlich gemessen?

Ein CO2 Sensor erfasst die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) in ppm (parts per million).
Typische Orientierungswerte aus der Praxis:

  • ~400 ppm: typische Außenluft (je nach Umgebung)
  • 800–1.000 ppm: häufig Zielbereich für gute Innenraumluft
  • >1.200 ppm: Luftqualität wird oft als „schwer“ wahrgenommen
  • >1.500 ppm: deutlicher Lüftungsbedarf / schlechte Raumluft
Quelle: Umweltbundesamt, Gesundheitliche Bewertung von Kohlendioxid in der Innenraumluft

Wichtig in der Gebäudeautomation: Ein CO2 Sensor misst nicht „wie frisch“ die Luft ist, sondern wie hoch die CO2-Last ist – und damit sehr gut, ob genug Außenluft nachgeführt wird.
Gerade in dicht gebauten Gebäuden (moderne Fenster, hohe Luftdichtheit) zeigen CO2-Werte zuverlässig, wie stark ein Raum tatsächlich „durchatmet“.

Typische Regelstrategien

In der Praxis sieht man mehrere Varianten, wie CO2 Sensoren sinnvoll eingesetzt werden:

1) CO2-geführte Volumenstromregelung (VAV / CAV mit Stellgröße)
Der CO2 Messwert wird zur Stellgrößenbildung genutzt, z. B.:

  • Ansteuerung von VAV-Reglern
  • Sollwertvorgabe für Volumenstromregler
  • Anpassung von Ventilatordrehzahl / Druckregelung durch eine übergeordnete Regelung

Vorteil: Luftmenge folgt der Nutzung, nicht dem Zeitplan.

2) CO2 als Freigabe / Stufensignal für Lüftungsgeräte
Gerade bei einfacheren Anlagen wird CO2 genutzt als:

  • Stufensignal (z. B. niedrige/mittlere/hohe Lüfterstufe)
  • Freigabe für Lüftungsbetrieb bei tatsächlicher Belegung
  • Kombination mit Zeitprofilen („nur wenn nötig wirklich hochfahren“)

Das ist technisch weniger komplex, aber oft schon hochwirksam.

3) CO2 Monitoring & Alarmierung in der GLT (ohne direkte Regelung)
In manchen Projekten ist CO2 nicht die Regelgröße, sondern eine Überwachungsgröße:

  • Trendaufzeichnung (Nachweis, Optimierung, Reklamationsklärung)
  • Alarm bei Grenzwertüberschreitung (z. B. Komfort- oder Hygienegrenzen)
  • Analyse von Lüftungszeiten vs. Raumluftqualität

Das ist besonders relevant in Bestandsgebäuden, wenn man ohne große Eingriffe Transparenz schaffen möchte.

Einsatzorte: Wo ein Luftqualitätsfühler CO2 besonders sinnvoll ist

CO2 Sensorik ist überall dort sinnvoll, wo Personenbelegung schwankt oder wo Komfort/Qualität nachweisbar sein muss:

  • Besprechungsräume / Konferenzbereiche
  • Klassenräume / Schulungsräume
  • Büros (einzelne und Open Space)
  • Wartebereiche (z. B. Behörden, Gesundheitswesen)
  • Kantinen / Sozialräume
  • Hotels, Aufenthaltsräume, Veranstaltungsflächen

In der Gebäudeautomation ist es meist wirtschaftlich am effektivsten, CO2 Sensoren dort zu platzieren, wo Lastspitzen auftreten – also Räume, die kurzzeitig stark belegt sind, aber ansonsten niedrigen Bedarf haben.

Welche Signale & Schnittstellen sind in der Praxis relevant?

Viele schauen beim CO2 Sensor zuerst auf den Messbereich oder die Genauigkeit – das ist richtig. In Automationsprojekten entscheidet aber oft etwas anderes:

Wie gut lässt sich der Sensor in die GLT integrieren – und wie nutzbar ist der Messwert im Betrieb?

Typische Anbindungen sind:

Analoge Signale

  • 0–10 V (oft Standard in der Gebäudeautomation)
  • 4–20 mA (robust, gut für längere Strecken und Störsicherheit)

Vorteil: unkompliziert, kompatibel, schnell integrierbar.

Beispiel: Was bedeutet ein 0 - 10 V-Ausgang in ppm?

In der Gebäudeautomation wird CO₂ häufig als normiertes Analogsignal ausgegeben – meist 0 - 10 V.
Beispiel: Messbereich ist eingestellt auf

  • 0 V = 0 ppm CO₂
  • 10 V = 2000 ppm CO₂

Daraus ergibt sich eine lineare Kennlinie:

  • 5 V entsprechen ca. 1000 ppm
  • 7,5 V entsprechen ca. 1500 ppm

Für die Praxis bedeutet das:

  • Der Regler kann direkt mit einem Spannungswert arbeiten
  • Setpoints (z. B. 1000 ppm) lassen sich leicht als Schwelle definieren

Wichtig: In vielen Geräten lässt sich die Kennlinie am Sensor einstellen (z. B. über Messbereichsumschaltung oder Parametrierung).
So kann ein 0 - 10 V-Ausgang je nach Konfiguration z. B. 0 - 2000 ppm oder 0 - 5000 ppm abbilden.

Digitale Kommunikation / Bussysteme

In größeren Anlagen oder bei standardisierten GLT-Strukturen ist die digitale Anbindung oft die technisch saubere Lösung – insbesondere dann, wenn neben dem reinen CO2-Wert auch Diagnoseinformationen, Statusdaten oder mehrere Messgrößen gemeinsam übertragen werden sollen.

In der Praxis spielen hier vor allem Bussysteme wie Modbus eine wichtige Rolle, da sie auch in bestehenden Systemen eine einfache und zuverlässige kabelgebundene Integration ermöglichen, ohne dass hoher Aufwand erforderlich ist.

Auswahlhilfe: Worauf sollte man wirklich achten?

Damit ein CO2 Sensor im Feld dauerhaft zuverlässig arbeitet, ist die Auswahl nicht nur eine Frage der „Datenblattwerte“. In realen Anlagen entscheiden häufig diese Punkte:

Messprinzip & Langzeitstabilität

CO2 Sensoren in HLK-Anwendungen arbeiten typischerweise mit etablierten Messprinzipien, die auf Stabilität im Dauerbetrieb ausgelegt sind. Wichtig ist dabei vor allem: Driftverhalten, Reproduzierbarkeit und Verhalten bei wechselnden Umgebungsbedingungen.

Passender Messbereich (ppm)

Für klassische Innenräume ist es sinnvoll, den Bereich so zu wählen, dass typische Betriebswerte „in der Mitte“ liegen und nicht am Randbereich. Das bringt stabilere Regelung und bessere Auflösung im relevanten Bereich.

Montage & Messort

Ein CO2 Sensor kann technisch perfekt sein – wenn er ungünstig montiert wird, sind die Werte trotzdem unbrauchbar. Typische Fehler in der Praxis:

  • Montage direkt in Zugluft (Fensternähe, Türströmung)
  • Montage über Wärmequellen
  • Platzierung in Bereichen mit „falscher Raumluft“ (z. B. in Nischen, hinter Einbauten)

Ein sauberer Einbau bedeutet: Messwert repräsentiert die echte Aufenthaltszone.

Dynamik: Reaktionszeit vs. Regelverhalten

Zu träge Sensorik führt dazu, dass Anlagen „hinterherfahren“.
Zu aggressive Regelung kann dagegen instabil werden. In der Praxis ist wichtig, dass Sensor und Regler zusammenpassen: Messwertänderung → plausible Regelreaktion.

Ausgangssignal passend zur Automationsstruktur

Das klingt banal, ist aber entscheidend:

  • Welche Eingangskarten sind vorhanden?
  • Wird 0–10 V bevorzugt oder 4–20 mA?
  • Soll CO2 direkt auf einen Regler oder zuerst in die GLT?

Je klarer das Projekt dies definiert, desto weniger Abstimmungsschleifen entstehen.

Jetzt CO2 Sensor für GLT & Feldgeräte-Integration auswählen

In vielen Projekten entsteht CO2-Messung erst dann als Thema, wenn Nutzer über schlechte Luft klagen – oder wenn Energieverbräuche auffällig sind. Dabei lässt sich mit einer sauberen CO2-Erfassung frühzeitig vermeiden, dass Anlagen entweder:

  • zu wenig lüften (Komfort/Hygiene leiden)
    oder
  • zu viel lüften (Energieverbrauch unnötig hoch)

Ein passender Luftqualitätsfühler CO2 liefert die Grundlage für klare Messwerte, stabile Trends und eine Regelung, die im Betrieb nachvollziehbar bleibt – genau das, was in der Gebäudeautomation zählt: Messwert → Logik → Wirkung.

CO2 Sensor auswählen

FAQ

Was macht ein CO2 Sensor in einer Lüftungsanlage?

Er misst die CO2-Konzentration im Raum und ermöglicht damit eine bedarfsgerechte Lüftungsregelung. Die Lüftung kann so automatisch an Nutzung und Belegung angepasst werden.

Ist ein CO2 Sensor das gleiche wie ein Luftqualitätsfühler?

Ein CO2 Sensor ist oft ein Teilbereich der Luftqualitätsmessung. Er liefert dabei eine sehr klare, technische Kenngröße (ppm), die besonders gut für Regelung und GLT-Auswertung geeignet ist.

Warum wird CO2 überhaupt als Regelgröße genutzt?

In Innenräumen wird CO2 hauptsächlich durch Menschen freigesetzt. Damit ist der CO2-Wert ein zuverlässiger Indikator dafür, wie stark ein Raum genutzt wird und wie viel Frischluft zur Aufrechterhaltung einer guten Luftqualität notwendig ist.

Welche Ausgangssignale sind in GLT-Projekten üblich?

Je nach Systemumgebung sind in der Praxis vor allem 0–10 V und 4–20 mA üblich. Damit lassen sich CO2 Sensoren direkt an DDC/PLC/GLT anbinden.

Wo sollte ein CO2 Sensor im Raum montiert werden?

Ein CO2-Sensor sollte im Aufenthaltsbereich so positioniert werden, dass er die tatsächlich genutzte Raumluft realistisch erfasst. Zugluft, Randbereiche und „tote Ecken“ sollten dabei vermieden werden, da der Messort entscheidend für die Qualität der erfassten CO2-Werte ist.

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