Volumenstrom Messumformer

Volumenstrom Messumformer erfassen Luftmengen indirekt über den Differenzdruck und stellen daraus ein weiterverarbeitbares Ausgangssignal für Gebäudeautomation, HLK-Anlagen und industrielle Luftführung bereit. Sie kommen überall dort zum Einsatz, wo Luftströme nicht nur angezeigt, sondern für Regelung, Überwachung oder Dokumentation zuverlässig erfasst werden müssen – etwa in Lüftungs- und Klimakanälen, in der Reinraum- und Medizintechnik, in Filteranlagen, Spritzkabinen oder Großküchen. Moderne Geräte decken dabei häufig nicht nur den Volumenstrom ab, sondern auch Differenzdruck, Filterüberwachung und in bestimmten Anwendungen sogar Niveauerfassung auf Basis der Druckmessung.

Ratgeber und Wissenswertes zu Volumenstrom-Messumformern
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    PREMASGARD 2121-SD

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Was ist ein Volumenstrom-Messumformer?

Ein Volumenstrom-Messumformer ist ein Feldgerät, das aus einer Druckdifferenz ein elektrisches Normsignal erzeugt. In der Praxis wird dazu meist der dynamische Druck mit einem statischen Druck verglichen. Aus dieser Differenz berechnet der Messumformer den Volumenstrom und gibt ihn als analoges Ausgangssignal an DDC, GLT, SPS oder Frequenzumrichter weiter. Je nach Geräteausführung stehen beispielsweise 0–10 V oder 4–20 mA zur Verfügung; teilweise ergänzt um Relaiskontakte und Display.

Der wesentliche Vorteil liegt in der Systemintegration: Statt nur einen lokalen Messwert bereitzustellen, liefert der Messumformer ein standardisiertes Signal für Regelung, Grenzwertüberwachung und Trendaufzeichnung. Das ist besonders relevant, wenn Luftmengen nicht nur einmalig abgeglichen, sondern im laufenden Betrieb überwacht oder aktiv geregelt werden sollen.

Warum ist die Volumenstrommessung in der Praxis so wichtig?

In lufttechnischen Anlagen ist der Volumenstrom eine zentrale Regelgröße. Er beeinflusst unmittelbar, wie viel Zuluft oder Abluft tatsächlich gefördert wird und damit auch Komfort, Energieeffizienz, Druckverhältnisse und Prozesssicherheit.

In der Gebäudeautomation hat das konkrete Auswirkungen:

  • In RLT-Anlagen entscheidet der Volumenstrom über die tatsächliche Luftwechselrate.
  • In Reinräumen und Laborbereichen stabilisiert er definierte Druckverhältnisse.
  • In Filteranwendungen zeigt ein veränderter Differenzdruck frühzeitig, wann sich der Anlagenzustand verschlechtert.
  • Bei Ventilatoren und Frequenzumrichtern dient das Ausgangssignal als Führungsgröße für eine bedarfsgerechte Regelung.

Gerade in B2B-Anwendungen zählt dabei nicht nur die Anzeige eines Wertes, sondern seine technische Verwertbarkeit. Ein sauber ausgelegter Volumenstrom-Messumformer reduziert unnötige Nachjustagen, verbessert die Regeldynamik und schafft belastbare Daten für Betrieb und Wartung.

Messprinzip: Volumenstrom aus Differenzdruck

Viele Volumenstrommessumformer arbeiten auf Basis eines piezoresistiven Messelements zur Differenzdruckerfassung. Dieses Messprinzip ist in der Luftmesstechnik bewährt und ermöglicht eine kompakte Bauform bei guter Genauigkeit und hoher Zuverlässigkeit. In den vorliegenden Gerätebeispielen wird der Volumenstrom über die Beziehung V = k · √Δp berechnet. Der k-Faktor ist dabei an das jeweilige Strömungselement oder den Herstellerbezug angepasst.

Für die Praxis heißt das:

  • Der Differenzdruck ist die gemessene Primärgröße.
  • Der Volumenstrom ist die daraus abgeleitete Rechengröße.
  • Ohne passenden k-Faktor ist die Volumenstromanzeige nicht belastbar.
  • Eine saubere Erfassung von dynamischem und statischem Druck beeinflusst direkt die Messqualität.

Ein wichtiger Punkt bei der Auswahl ist daher die Unterscheidung zwischen linearer Druckausgabe und radizierter Ausgangskennlinie. Für reine Differenzdruckmessung ist eine lineare Kennlinie sinnvoll. Für die Volumenstromermittlung muss die Gerätekonfiguration die Wurzelbeziehung berücksichtigen. Bei den Beispielgeräten erfolgt das über Geräteeinstellung, DIP-Schalter oder menügeführte Parametrierung.

Typische Anwendungen in HLK, Reinraum und Industrie

Volumenstrom Messumformer sind besonders dort sinnvoll, wo Luftmengen dauerhaft überwacht oder geregelt werden müssen und ein kompaktes, robustes Feldgerät gefragt ist.

Lüftungs- und Klimakanäle
Hier dienen sie zur Erfassung von Zu- und Abluftmengen, zur Überwachung von Kanalzuständen und zur Rückmeldung an die Gebäudeleittechnik. In Verbindung mit Frequenzumrichtern lässt sich der Volumenstrom als Führungsgröße für eine bedarfsabhängige Ventilatorregelung nutzen.

Filterüberwachung
In Filterstufen verändert sich der Differenzdruck mit zunehmender Verschmutzung. Geräte mit zusätzlicher Filterfunktion können daraus direkt einen Verschmutzungsgrad oder einen Grenzwert für den Filterwechsel ableiten. Das erleichtert die Wartungsplanung und verhindert sowohl zu frühe als auch zu späte Filterwechsel.

Reinraum und Medizintechnik
Hier stehen stabile Druckverhältnisse und reproduzierbare Luftmengen im Vordergrund. Ein sauber parametrierter Volumenstrom Messumformer unterstützt die Überwachung sensibler Druckzonen und liefert ein signaltechnisch gut integrierbares Messsignal.

Spritzkabinen, Großküchen und industrielle Luftführung
In diesen Bereichen sind robuste Messgeräte gefragt, die auch bei wechselnden Betriebszuständen ein stabiles Signal liefern. Umschaltbare Filterzeiten, Mehrbereichsumschaltung und Nullpunktabgleich sind hier besonders hilfreich.

So wählen Sie den passenden Volumenstrom Messumformer aus

1. Messbereich passend zur Anwendung wählen
Ein zu großer Messbereich verschlechtert die Auflösung im relevanten Arbeitsfenster. Ein zu kleiner Messbereich führt zu Übersteuerung oder Fehlmessungen. Gerätebeispiele aus den Bedienungsanleitungen decken je nach Typ Bereiche bis ±1000 Pa bzw. ±5000 Pa ab; einige Ausführungen bieten mehrere umschaltbare Messbereiche per DIP-Schalter.

2. Ausgangssignal an die Automationsumgebung anpassen

In der Praxis sind vor allem 0–10 V und 4–20 mA relevant.
0–10 V ist in der Gebäudeautomation weit verbreitet und einfach einzubinden. 4–20 mA ist oft dann interessant, wenn größere Leitungslängen, höhere Störsicherheit oder industrielle Signalketten gefragt sind. Die Beispielgeräte zeigen beide Signalwelten: 0–10 V bei einer Ausführung mit Schaltausgang sowie 4–20 mA bei kompakten Messumformern mit aktivem Ausgang.

3. Einbausituation und Gerätebauform berücksichtigen
Ob Druckanschlüsse oben oder unten liegen, ob Kabelverschraubung oder M12-Steckverbinder gewünscht ist, ob ein Display gebraucht wird oder nicht – all das beeinflusst Montage, Zugänglichkeit und Service. Für Außenmontage wird in den Anleitungen ausdrücklich ein Wetter- und Sonnenschutz empfohlen.

4. Parametrierung und Bedienbarkeit bewerten
Geräte mit Display, menügeführter Konfiguration oder DIP-Schaltern erleichtern Inbetriebnahme und Anpassung. Relevant sind hier unter anderem:

  • Auswahl von Druck- oder Volumenstromfunktion
  • Eingabe des k-Faktors
  • Umschaltung von Messbereichen
  • Wahl der Signalfilterung, z. B. 1 s oder 10 s
  • Einstellung von Schaltpunkten oder Grenzwerten
  • manueller oder automatischer Nullpunktabgleich

Montage, Druckabnahme und Einfluss auf die Messqualität

Ein Volumenstrom Messumformer kann nur so gut messen, wie die Druckabnahme ausgeführt ist. Dieser Punkt wird in der Praxis häufig unterschätzt. Je nach Anwendung – etwa Volumenstrommessung, Filterüberwachung, Ventilatorüberwachung oder Raumdruckkontrolle – unterscheidet sich die Art, wie die Druckanschlüsse ausgeführt und angeschlossen werden.

Für die Volumenstrommessung gilt:
Der Anschluss P1 erfasst den dynamischen Druck in Strömungsrichtung, während P2 den statischen Druck möglichst unbeeinflusst von Strömungseffekten aufnehmen sollte.

Das bedeutet in der Praxis:

  • Falsche Schlauchzuordnung verfälscht den Messwert.
  • Ungünstige Positionierung der Druckabnahme kann Strömungseinflüsse verstärken.
  • Geknickte oder undichte Schlauchverbindungen verschlechtern die Signalqualität.
  • Wärmequellen, direkte Sonneneinstrahlung oder EMV-Einflüsse können die Messstabilität beeinträchtigen.

Entscheidend ist somit nicht nur das Messgerät selbst, sondern das Zusammenspiel aus Messstelle, Druckabnahme, Schlauchführung und Inbetriebnahme. Eine sauber ausgeführte Installation ist die Grundlage für stabile und reproduzierbare Volumenstromwerte.

Abgrenzung zu Differenzdruck-Messumformern

Nicht jeder Differenzdruck-Messumformer ist automatisch ein Volumenstrom Messumformer. Der Unterschied liegt in der Funktion und Parametrierung.

Ein Differenzdruck-Messumformer bildet primär die Druckdifferenz als Regelgröße ab. Ein Volumenstrom Messumformer nutzt diese Druckdifferenz, um daraus eine Volumenstromgröße zu berechnen und entsprechend auszugeben.

Das ist vor allem dann wichtig, wenn:

  • ein k-Faktor hinterlegt werden muss,
  • eine radizierte Kennlinie benötigt wird,
  • eine direkte Ausgabe in m³/h, l/s oder ähnlichen Einheiten gewünscht ist,
  • die Gerätefunktion zwischen Druck, Volumenstrom, Filter und Niveau umschaltbar sein soll.

Wer also gezielt Luftmengen erfassen oder regeln möchte, sollte auf eine dafür ausgelegte Volumenstromfunktion achten und nicht nur auf den Druckmessbereich.

Die passende Lösung für Ihre Anwendung finden

In der Praxis geht es nicht nur darum, irgendeinen Volumenstrom Messumformer einzusetzen – sondern genau die Lösung, die zu Ihrer Anlage, Ihrer Regelstrategie und Ihren Betriebsbedingungen passt.

Genau hier liegt der Unterschied: Ein gut ausgewähltes und abgestimmtes Messsystem sorgt für stabile Regelkreise, nachvollziehbare Messwerte und weniger Aufwand bei Inbetriebnahme und Betrieb.

Als Feldgeräte Hersteller für HLK- und Gebäudeautomation kennen wir die typischen Anforderungen aus Projekten, Retrofit-Situationen und Serienanwendungen. Unsere Volumenstrom Messumformer sind deshalb konsequent auf Praxistauglichkeit ausgelegt:

  • abgestimmte Messbereiche für typische Kanal- und Filteranwendungen
  • flexible Ausgangssignale für GLT, DDC und industrielle Schnittstellen
  • einfache Parametrierung für schnelle Inbetriebnahme vor Ort
  • robuste Bauformen für dauerhaften Einsatz im Feld
  • Funktionen wie Filterüberwachung, Dämpfung und Nullpunktabgleich direkt im Gerät integriert

Für Sie bedeutet das: weniger Abstimmungsaufwand zwischen Planung und Betrieb, schnellere Inbetriebnahme und verlässliche Messwerte im laufenden Betrieb.

Bei der Auswahl unterstützen wir gezielt entlang der entscheidenden Punkte:

  • Welche Regelgröße steht im Fokus – reiner Volumenstrom oder kombinierte Druck-/Filterüberwachung?
  • Welche Signalwelt wird benötigt – 0–10 V in der Gebäudeautomation oder 4–20 mA im industriellen Umfeld?
  • In welchem Bereich bewegt sich der tatsächliche Volumenstrom im Betrieb?
  • Welche Anforderungen bestehen an Montage, Zugänglichkeit und Bedienung vor Ort?

Auf dieser Basis finden Sie bei uns genau die passende Geräteausführung – technisch stimmig, praxiserprobt und optimal integrierbar in Ihre Anlage.

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FAQ

Wie misst ein Volumenstrom Messumformer den Luftvolumenstrom?

In der Regel über Differenzdruck. Das Gerät erfasst die Druckdifferenz und berechnet daraus den Volumenstrom nach einer Wurzelbeziehung mit k-Faktor. Dadurch eignet es sich besonders für Luftkanäle und definierte Messstrecken.

Was ist der Unterschied zwischen Volumenstrom Messumformer und Differenzdruck-Messumformer?

Der Differenzdruck-Messumformer liefert primär den Druckwert. Der Volumenstrom Messumformer nutzt den Differenzdruck als Grundlage, rechnet ihn in eine Luftmenge um und stellt diese als verarbeitbares Ausgangssignal bereit.

Warum ist der k-Faktor wichtig?

Der k-Faktor bestimmt die Umrechnung von Differenzdruck in Volumenstrom. Ohne passenden k-Faktor ist die berechnete Luftmenge nicht belastbar. Je nach Hersteller oder Strömungselement kann dieser Wert unterschiedlich definiert sein.

Können Volumenstrom Messumformer auch für Filterüberwachung genutzt werden?

Ja, viele Geräte in dieser Klasse decken zusätzlich Differenzdruck- und Filterüberwachungsfunktionen ab. Damit lässt sich nicht nur der Luftstrom erfassen, sondern auch der Verschmutzungszustand von Filtern bewerten.

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