Arten der Druckmessung
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PREMASGARD® Druckdifferenzfühler dienen der Messung von Überdruck, Unterdruck und Differenzdruck in annähernd neutralen gasförmigen und flüssigen Medien. Messgrößen werden in ein Normsignal von 0-10 V oder 4...20 mA umgewandelt. Anwendungsbereiche sind die industrielle oder sanitäre Messtechnik, Hydrauliksysteme sowie die Gebäudeautomation.
Druckunterschiede entstehen in technischen Anlagen durch Strömungswiderstände, Filterverschmutzung, Pumpenleistung oder veränderte Durchflussmengen. Schon kleine Abweichungen können auf Störungen oder ineffiziente Betriebszustände hinweisen.
Ein Differenzdrucksensor misst den Druckunterschied zwischen zwei Punkten in einem geschlossenen Systems, beispielsweise an Vor- und Rücklaufleitungen in hydraulischen Kreisläufen.
Das Messprinzip basiert darauf, die Druckwerte auf der „High Side“ (P1) und der „Low Side“ (P2) miteinander zu vergleichen.
Aus der Differenz Δp=P1−P2Δp = P1 - P2Δp=P1−P2 ergibt sich der gemessene Differenzdruck.
Dieser Messwert wird anschließend in ein elektrisches Signal umgewandelt – zum Beispiel 0–10 V, 4–20 mA oder Modbus RTU – und kann an Gebäudeleittechniksysteme, Regler oder Steuerungen weitergegeben werden.
Eine druckempfindliche Membran oder ein piezoresistiver Sensor
registriert den anliegenden Druck oder die Druckdifferenz zwischen zwei Punkten. Die Membran besteht aus korrosionsbeständigen Materialien, die den Kontakt mit Wasser, Ölen oder neutralen Gasen ermöglichen. Die minimale Verformung (durch den Druckunterschied) wird in ein elektrisches Signal umgewandelt.
Das Sensorsignal wird elektronisch verarbeitet, gefiltert und linearisiert.
So entsteht ein stabiler, rauscharmer Messwert – auch unter wechselnden Umgebungsbedingungen.
Standardmäßig liefern die Geräte ein analoges Ausgangssignal von 0–10 V oder 4–20 mA. Damit lassen sie sich einfach in gängige Gebäudeleitsysteme, SPS oder Prozesssteuerungen integrieren.
Über das optionale S+S LCD SHD Displaymodul kann das analoge 0–10 V-Signal zusätzlich in ein digitales Modbus RTU-Protokoll gewandelt werden. So wird aus einem konventionellen Transducer ein vollwertiger Signalwandler mit digitaler Schnittstelle – ideal für vernetzte Anwendungen.
Um höchste Genauigkeit zu gewährleisten, werden die Geräte werksseitig kalibriert und temperaturkompensiert. Dadurch bleibt die Messstabilität über lange Zeit konstant.
Die präzise Erfassung Druckveränderungen ermöglicht eine frühzeitige Wartung und verhindert Energieverluste durch verstopfte Filter oder ungleichmäßige Durchflussverhältnisse.
Sie bieten zahlreiche Vorteile, die sie zu einer unverzichtbaren Komponente in der präzisen Drucküberwachung von Flüssigkeits- und Gassystemen machen.
Sie kombinieren hohe Messgenauigkeit mit mechanischer Robustheit und gewährleisten stabile Ergebnisse auch bei hohen Betriebsdrücken und wechselnden Prozessbedingungen.
Dank moderner Sensortechnologie und temperaturkompensierter Elektronik liefern diese Geräte zuverlässige, wiederholgenaue Messwerte über einen langen Zeitraum hinweg.
Die Integration in bestehende Anlagen ist durch standardisierte analoge Signale – typischerweise 0–10 V oder 4–20 mA – einfach realisierbar. Bei Bedarf können die Transducer über geeignete Signalwandler oder Displaymodule auch in digitale Kommunikationssysteme wie Modbus RTU eingebunden werden.
Eine präzise Druck- oder Differenzdruckmessung ist ein wichtiger Bestandteil energieeffizienter technischer Anlagen. Sie ermöglicht eine bedarfsgerechte Steuerung von Pumpen, Ventilatoren oder Durchflussregelungen und sorgt dafür, dass Systeme nur mit der tatsächlich benötigten Leistung betrieben werden.
Indem sie den tatsächlichen Luftstrom und Druckverlauf im System exakt erfasst, ermöglicht sie eine bedarfsgerechte Steuerung der Ventilatoren. Diese arbeiten dadurch nur bei realem Luftbedarf, was den Stromverbrauch deutlich reduziert. Gleichzeitig wird die Filterbelastung kontinuierlich überwacht und frühzeitig erkannt.
Mit einem Druckmessumformer lässt sich sowohl in Luft- als auch in Wasserfiltrationssystemen präzise bestimmen, ob ein Filter noch durchlässig ist oder bereits gewechselt werden sollte. Steigt der gemessene Differenzdruck an, deutet dies auf eine zunehmende Verschmutzung oder Verstopfung des Filters hin – eine Wartung oder ein Austausch ist erforderlich. Dadurch werden nicht nur unnötige Energieverluste durch verstopfte Filter vermieden, sondern auch Anlagenverfügbarkeit und Betriebssicherheit erhöht.
Auch die Regelung von Temperatur und Luftqualität profitiert von dieser präzisen Messung – konstante Druckverhältnisse sorgen für stabile, hygienische Bedingungen im Innenraum und ein angenehmes Raumklima.
Dadurch trägt die kontinuierliche Drucküberwachung dazu bei, Energieverluste zu vermeiden, Wartungseinsätze zu optimieren und die Betriebssicherheit technischer Anlagen langfristig zu verbessern.
Die Auswahl des passenden Differenzdrucksensors hängt stark von der Anwendung ab. Für Flüssigkeiten sind andere Anforderungen relevant als für Luftsysteme: Materialien, Dichtungen und Druckbereiche müssen exakt auf das Medium abgestimmt sein, um Messfehler oder Korrosion zu vermeiden.
Bei der Auswahl eines Sensors sollten Sie u.a. folgende Kriterien berücksichtigen:
Tipp: S+S Regeltechnik bietet eine Vielzahl von Modellen mit unterschiedlichen Messbereichen, Signaltypen und Gehäusevarianten, um exakt Ihre Anforderungen zu erfüllen.
Seit mehr als 20 Jahren steht S+S Regeltechnik für innovative und zuverlässige Messtechnik aus Deutschland. Unsere Druckmessumformer sind speziell für den Einsatz in HLK-Systemen und der Gebäudeautomation entwickelt und bieten:
Alle Geräte werden im Werk kalibriert, geprüft und erfüllen höchste Qualitätsstandards.
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