Außentemperaturfühler

THERMASGARD® Außentemperaturfühler (passiv) stehen als Aufputz- oder Rohranlegefühler zur Auswahl.
Sie dienen der präzisen Erfassung der Außentemperatur – z. B. im Feuchtraum, an Rohrleitungen zur Messung der Oberflächentemperatur oder direkt im Außenbereich.
Ideal für Anwendungen in Heizungs-, Klima- und Gebäudeautomationssystemen, bei denen zuverlässige Temperaturdaten erforderlich sind.

Ratgeber und Wissenswertes zu Außentemperaturfühlern
51 Produkte
  • Rohranlegefühler mit Spannband am Rohr
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 NTC20K

    1101-1011-6001-000

    23,18 €

    inkl. MwSt. 27,55 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 NTC1,8K

    1101-1021-2001-000

    23,66 €

    inkl. MwSt. 28,03 €

  • Rohranlegefühler auf Rohr montiert
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 NTC10K

    1101-1021-5001-000

    23,66 €

    inkl. MwSt. 28,03 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 NTC20K

    1101-1021-6001-000

    23,66 €

    inkl. MwSt. 28,03 €

  • Anlegefühler mit Spannband am Rohr
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 Pt100

    1101-1010-1003-000

    23,89 €

    inkl. MwSt. 28,26 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 Pt1000

    1101-1010-5001-000

    23,89 €

    inkl. MwSt. 28,26 €

  • Wandmontierter Außenfühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ATF01 NiTK

    1101-1031-0001-000

    23,94 €

    inkl. MwSt. 28,31 €

  • Rohranlegefühler mit Anschlussgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 Ni1000

    1101-1010-9001-000

    24,30 €

    inkl. MwSt. 28,86 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 LM235Z

    1101-1012-1001-000

    24,59 €

    inkl. MwSt. 29,15 €

  • Witterungsfühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ATF1 Pt1000A

    1101-1040-6003-000

    26,16 €

    inkl. MwSt. 31,10 €

  • Außentemperaturfühler im Gehäuse
    °C

    THERMASGARD® ATF1 NiTK

    1101-1041-0001-000

    26,56 €

    inkl. MwSt. 31,50 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 LM235Z

    1101-1022-1001-000

    27,21 €

    inkl. MwSt. 32,34 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 Pt100

    1101-1020-1003-000

    27,74 €

    inkl. MwSt. 32,87 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF02 NiTK

    1101-1011-0001-000

    27,82 €

    inkl. MwSt. 32,95 €

  • Rohranlegefühler im Gehäuse auf Rohr montiert
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 Ni1000

    1101-1020-9001-000

    28,12 €

    inkl. MwSt. 33,44 €

  • Rohranlegefühler im Aufputzgehäuse
    °C

    THERMASGARD® ALTF2 Pt1000

    1101-1020-5001-000

    28,53 €

    inkl. MwSt. 33,85 €

Was ist ein Außentemperaturfühler?

Ein Außentemperaturfühler ist ein Temperatursensor, der speziell für den Einsatz im Außenbereich entwickelt wurde. Er erfasst die aktuelle Umgebungstemperatur und stellt diese als elektrisches Signal für Gebäudeleittechnik, Regler oder Automationssysteme zur Verfügung.

Im Gegensatz zu Innenraumsensoren muss ein Außentemperaturfühler:

  • wechselnden Witterungsbedingungen standhalten
  • temperaturstabil arbeiten
  • mechanisch robust ausgeführt sein

Warum ist die Außentemperatur so wichtig?

Die Außentemperatur ist eine der wichtigsten Einflussgrößen für die Regelung technischer Anlagen in Gebäuden. In der Praxis wird sie genutzt für:

  • Anpassung der Heizleistung an die Außentemperatur
  • Steuerung der Vorlauftemperatur
  • Optimierung von Lüftungsanlagen
  • Energieeinsparung durch bedarfsgerechte Regelung

Gerade bei witterungsgeführten Heizsystemen ist der Außentemperaturfühler die zentrale Führungsgröße.

Außentemperaturfühler für präzise HLK-Regelung – direkt vom Fachanbieter

Als Spezialist für Mess- und Regeltechnik bieten wir Ihnen eine breite Auswahl an Außentemperaturfühlern für den professionellen Einsatz in Heizungs-, Lüftungs- und Klimasystemen.
Ob für die Gebäudeautomation, industrielle Anwendungen oder klassische Heiztechnik – unsere Sensoren stehen für Zuverlässigkeit, Präzision und Langlebigkeit.
Entdecken Sie hochwertige Modelle mit verschiedenen Sensortypen, Schutzarten und Montagemöglichkeiten – passend für Ihre Anwendung.

Typische Einsatzbereiche für HLK

Typische Anwendungen in der Gebäudeautomation

Außentemperaturfühler werden in der Gebäudeautomation als zentrale Messgröße für zahlreiche Regelungs- und Überwachungsaufgaben eingesetzt. Sie liefern die Grundlage für eine bedarfsgerechte Steuerung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen. Typische Anwendungen sind:

  • Heizungsanlagen (witterungsgeführte Regelung)
  • Lüftungs- und Klimaanlagen
  • Kälteanlagen
  • Gebäudeleittechnik (GLT / DDC)
  • Energieoptimierung und Monitoring

In der Praxis wird die gemessene Außentemperatur vor allem zur Anpassung von Vorlauf- oder Systemtemperaturen verwendet. In Heizungsanlagen dient sie als Führungsgröße für die witterungsgeführte Regelung, wodurch die Heizleistung automatisch an die aktuellen Außenbedingungen angepasst wird.

Auch in Lüftungs- und Klimaanlagen spielt die Außentemperatur eine wichtige Rolle – etwa zur Steuerung von Mischluftklappen, zur Freikühlung oder zur Optimierung von Betriebszeiten. Dadurch lassen sich Energieverbrauch und Anlagenverschleiß deutlich reduzieren.

Worauf kommt es bei der Montage an?

Die Montage hat einen entscheidenden Einfluss auf die Messgenauigkeit eines Außentemperaturfühlers – und damit direkt auf die Qualität der gesamten Regelung.

In der Praxis sehen wir häufig, dass selbst hochwertige Sensoren falsche Werte liefern, wenn die Position am Gebäude ungünstig gewählt wurde. Ursache ist meist nicht der Sensor selbst, sondern die lokale Umgebungstemperatur, die durch Sonneneinstrahlung, Abwärme oder fehlende Luftzirkulation verfälscht wird.

Typische Anforderungen an die Montage sind:

  • Montage an der Nord- oder Nordwestseite des Gebäudes
  • Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung
  • Abstand zu Fenstern, Türen oder Wärmequellen
  • freie Luftzirkulation um den Sensor
  • keine Montage in Nischen oder unter Vorsprüngen mit Wärmestau

Der Hintergrund: Außentemperaturfühler sollen die tatsächliche Umgebungstemperatur erfassen – nicht die lokal beeinflusste Temperatur einer Fassadenfläche. Bereits geringe Abweichungen von wenigen Kelvin können dazu führen, dass Heizungs- oder Lüftungssysteme falsch geregelt werden.

Typische Folgen einer ungünstigen Montage sind:

  • zu hohe Vorlauftemperaturen durch Sonneneinstrahlung
  • unnötiger Energieverbrauch
  • instabile Regelverhältnisse
  • verzögerte Reaktion der Anlage auf reale Außenbedingungen

Deshalb gilt in der Praxis:
Die korrekte Positionierung ist mindestens genauso wichtig wie die Auswahl des passenden Fühlers.

Messprinzip und Sensortechnologie

Außentemperaturfühler basieren auf unterschiedlichen Sensortechnologien, die je nach Anwendung und Anbindung an die Gebäudeautomation ausgewählt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen passiven und aktiven Außentemperaturfühlern.

Passive Außentemperaturfühler

Passive Sensoren arbeiten auf Basis eines temperaturabhängigen elektrischen Widerstands. Typische Sensorelemente sind:

  • PT100
  • PT1000
  • NTC10K
  • weitere kennlinienbasierte Widerstandssensoren

Das Funktionsprinzip:
Mit steigender oder fallender Temperatur verändert sich der elektrische Widerstand des Sensorelements. Dieser Widerstand wird vom Regler oder der Gebäudeleittechnik erfasst und in einen Temperaturwert umgerechnet.

Vorteile:

  • hohe Messgenauigkeit
  • stabile Kennlinien
  • keine zusätzliche Spannungsversorgung erforderlich

Wichtig:
Der Sensortyp muss zur eingesetzten Steuerung passen, da die Auswertung im Regler erfolgt.

Aktive Außentemperaturfühler

Neben passiven Sensoren sind auch aktive Außentemperaturfühler verfügbar, die ein Normsignal (z. B. 0–10 V oder 4–20 mA) ausgeben. Eine detaillierte Übersicht und alle technischen Informationen finden Sie in unserer Kategorie aktive Außentemperaturfühler.

Zu aktiven Außentemperaturfühlern

Typische Einflüsse / Fehler in der Praxis

In der Praxis zeigt sich, dass die Messgenauigkeit von Außentemperaturfühlern stark von der Einbausituation beeinflusst wird. Selbst bei korrekt ausgewählten Sensoren können äußere Einflüsse zu Abweichungen führen.

Zu den häufigsten Einflussfaktoren zählen:

  • direkte Sonneneinstrahlung auf den Sensor
  • Montage in der Nähe von Fenstern, Türen oder Lüftungsauslässen
  • eingeschränkte Luftzirkulation
  • Positionen mit Wärmestau, z. B. in Nischen oder an stark aufgeheizten Fassadenflächen

In solchen Fällen wird nicht die tatsächliche Umgebungstemperatur erfasst, sondern eine lokal beeinflusste Temperatur – beispielsweise durch aufgeheizte Bauteile oder Abluftströme.

Die Auswirkungen können sein:

  • abweichende Temperaturwerte als Regelgröße
  • verzögerte oder ineffiziente Anlagenregelung
  • erhöhter Energieverbrauch

Bereits geringe Abweichungen von wenigen Kelvin können das Regelverhalten von Heizungs- oder Lüftungsanlagen spürbar beeinflussen. Eine durchdachte Positionierung des Außentemperaturfühlers ist daher entscheidend für eine zuverlässige und energieeffiziente Anlagensteuerung.

FAQ

Wo sollte ein Außentemperaturfühler montiert werden?

Der Fühler sollte möglichst an einer wettergeschützten Stelle im Schatten montiert werden – idealerweise an der Nordseite eines Gebäudes, um direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Denn Sonne, Abluftrohre oder andere Wärmequellen können die Messergebnisse verfälschen.

Falls eine Montage an solchen Stellen nicht möglich ist, empfehlen sich spezielle Wetter- und Sonnenschutzgehäuse, die den Sensor vor Umwelteinflüssen schützen und eine korrekte Temperaturerfassung sicherstellen.

Welche Schutzart sollte ein Außentemperaturfühler haben?

Für den Außeneinsatz empfehlen sich Fühler mit mindestens IP54-Schutz. Bei besonders feuchten Umgebungen (z. B. in der Industrie oder an Fassaden ohne Dachüberstand) kann auch IP65 oder höher sinnvoll sein.

Kann ein Außentemperaturfühler auch an Rohrleitungen montiert werden?

Ja, es gibt spezielle Rohranlegefühler, die zur Temperaturmessung an Heizungs- oder Kühlleitungen verwendet werden. Wichtig ist dabei eine gute thermische Ankopplung (z. B. durch Wärmeleitpaste) und eine geeignete Isolierung gegen Umwelteinflüsse.

Was tun bei stark schwankenden Messwerten?

Schwankende Werte können auf falsche Montageorte (Sonneneinstrahlung, Zugluft, Abluft) oder ungeschützte Sensoren zurückzuführen sein. Abhilfe schaffen hier korrekte Positionierung, ggf. ein Sonnenschutzgehäuse oder das Prüfen von Kabelverbindungen und Übergangswiderständen.

Gibt es Unterschiede zwischen Fühlern für Innen- und Außentemperatur?

Ja. Außentemperaturfühler sind speziell auf Witterungsbeständigkeit ausgelegt (UV-stabil, Feuchtraum geeignet, größere Temperaturbereiche). Sie verfügen häufig über ein robustes Gehäuse und sind mechanisch widerstandsfähiger als reine Innenraumfühler.

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Als Hersteller mit eigener Fertigung in Deutschland sind wir jederzeit in der Lage, auch außerhalb des Standard-Sortiments zu produzieren.

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